München. Bagger und Tunnelbohrer können endlich anrollen, denn es ist beschlossene Sache: Der Brenner-Basistunnel, der den Lastwagenverkehr durch Tirol und über den Brennerpass entlasten soll, wird gebaut. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sowie seine Amtskollegen Altero Matteoli für Italien und die österreichische Bundesministerin Doris Bures unterzeichneten jüngst eine entsprechende Erklärung in Rom. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, soll der Tunnel bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Er soll den Schienenverkehr über die Alpen zwischen Deutschland, Österreich und Italien stärken. Was wie ein Erfolg klingt, ist aber in Wirklichkeit eine siebenjährige Verspätung: Ursprünglich sollte der 56 Kilometer lange Tunnel schon 2015 betriebsbereit sein. Noch im Februar schien das Bauprojekt ganz vor dem Aus, weil die notwendigen Finanzierungsgarantien fehlten. Alles zum aktuellen Stand in Sachen Alpentransit und ein Interview mit Georg Werner, Leiter der Geschäftseinheit Intermodal bei DB Schenker Rail bringt das Fach- und Wirtschaftsmagazin LOGISTIK inside in seiner aktuellen Ausgabe (6-7/09). (sv) Heft online bestellen – hier klicken: http://www.logistik-inside.de/cms/689692 Telefonische Bestellung unter: 0180 / 500 92 91 (bundesweit nur 0,14 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz/Mobilfunk abweichend).
Thema der Woche: Es geht voran im Kombinierten Verkehr
Mit dem Brenner nimmt das letzte große Tunnelprojekt für den Alpentransit konkrete Formen an. Die Basistunnel in der Schweiz haben aber die Nase vorne