München. Die Stimmung ist gereizt zwischen der Industrie und den Transportverbänden. Die hohen Dieselpreise und die Forderung nach immer weniger Ausstoß des klimaschädlichen CO2-Gases lassen die Gemüter brodeln. Grund dafür ist einmal mehr die Politik. Auf der einen Seite will sie partout die Steuern auf Benzin und Diesel nicht senken, um den Haushalt nicht weiter zu belasten. Auf der anderen Seite plant Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) weitere Maßnahmen, damit die Luft nicht weiter mit dem klimaschädlichen CO2 verpestet wird. Zielscheibe ist der Verkehr, der nach Angaben des Verkehrsministeriums für rund 20 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich ist und rund 70 Prozent des Mineralöls verbraucht. Um das zu ändern, soll die LKW-Maut im kommenden Jahr von 13,5 auf 16,3 Cent je Kilometer steigen. Die Erhöhung der Maut soll jährlich 300.000 Tonnen CO2 einsparen. Ob und welche Auswege es aus der Diesel- und CO2-Falle für die Logistikbranche geben kann, schreibt das Fach- und Wirtschaftsmagazin LOGISTIK inside in seiner aktuellen September-Ausgabe (09/08). (pi) Heft online bestellen – hier klicken: http://www.logistik-inside.de/cms/689692 Telefonische Bestellung unter: 0180 / 500 92 91 (bundesweit nur 0,14 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz/Mobilfunk abweichend).
Thema der Woche: Der Diesel-Schock
Die Transportbranche steckt in der Klemme: Der Dieselpreis explodiert – Verlader und Politik fordern weniger CO2-Emissionen. Transporte werden teurer, aber es gibt Auswege