Die Verkehrspolitik der Schweiz hat bei der Verkehrsverlagerung ein erstes Etappenziel erreicht: Der Güterverkehr in den Alpen stieg um nur um drei Prozent. Er liegt damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von acht Prozent. Durch die unfallbedingte, vorübergehende Schliessung des Gotthard-Tunnels nahm der alpenüberquerende Güterverkehr auf der Straße sogar um 2,4 Prozent ab. Desweiteren haben die Schweiz und Italien in der Transitfrage erste positive Schritte gesetzt, berichtet die italienische Nachrichtenagentur. Schweizer Unternehmen können möglicherweise schon bald italienische Teilstrecken pachten. Im Vordergrund steht dabei die Strecke zwischen Domodossola und Mailand. Der italienische Transportminister Pietro Lunardi hat in einem Brief an seinen Schweizer Kollegen Moritz Leuenberger verschiedene Arbeitsgruppen angeregt, welche die Zusammenarbeit beim Alpentransit vertiefen und konkretisieren sollen. (vr/im)
Teilerfolg im Alpentransit
Güterverkehr stieg um drei Prozent