Ein wesentlicher Teil der Ersparnis resultiert aus verbesserter Lagerhaltung, so die Einschätzung der Manager. 24 Prozent der Befragten waren überzeugt, dass sich mit SCM die Lagerbestände um mindestens 10 Prozent reduzieren lassen. 31 Prozent halten eine Absenkung der Bestände um über 20 Prozent für machbar, 22 Prozent sogar um mehr als 50 Prozent. Den sinkenden Kosten stehen nach Auffassung der Unternehmen steigende Umsätze durch Supply Chain Management gegenüber. In der Befragung zeigte sich ein Viertel davon überzeugt, dass sich mit SCM der Umsatz um 20 Prozent oder mehr erhöhen lässt. Ein weiteres Viertel geht von Umsatzsteigerungen um immerhin noch mindestens 10 Prozent aus. Umsatzsprünge von 50 Prozent oder mehr halten alle Befragten für unrealistisch. Um die Einsparungspotenziale zu verwirklichen, müssen die SCM-Systeme die Wertschöpfungskette vom Lieferanten über alle Zwischenstufen bis zum Endkunden umfassen, meinen zwei Drittel der von TXT e-solutions befragten Führungskräfte. Das andere Drittel vertritt die Meinung, dass es schon genüge, wenn die SCM-Systeme zunächst einmal im eigenen Unternehmen eingesetzt werden. Nach Einschätzung von 75 Prozent der Befragten ist der Einsatz von SCM-Software in der Logistikbranche unerlässlich. 67 Prozent meinen, dass vor allem die Industrie verstärkt auf Supply Chain Management setzen sollte. 42 Prozent der Führungskräfte halten die Nutzung von SCM-Systemen im Handel für unbedingt notwendig.
Supply Chain Management senkt Kosten
Durch die optimale Steuerung von Warenflüssen, Supply Chain Management (SCM), kann die deutsche Wirtschaft ihre Kosten im Durchschnitt um mindestens 20 Prozent reduzieren. Das ergab eine Umfrage des Softwarekonzerns TXT e-solutions unter mehr als 120 Unternehmen in Deutschland.