Die Transportkosten für Stückgut werden ab dem 1. Februar teuer. Die Vereinigung der Sammelgutspediteure im Bundesverband Spedition und Logistik (BSL) lässt die Verlader wissen, dass der Tarif für den Spediteursammelgutverkehr um 3,9 Prozent erhöht wird. Die Marktpreise für den Stückgutverkehr seien nach den Kostensteigerungen des vergangenen Jahres und angesichts der zum 1. Januar wirksam gewordenen vierten Stufe der Ökosteuer keinesfalls mehr kostendeckend, rechtvertigt die Vereinigung ihren Schritt. Mit Kostensteigerungen sind vor allem die um rund drei Prozent gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten gemeint. Zusätzlich stünde dem Gewerbe ein weiterer Kostenschub durch steigende Versicherungsprämien und die demnächst anstehenden Tarifrunden ins Haus. Da die Spielräume für Rationalisierung inzwischen längst ausgeschöpft seien, kämen die Unternehmen nicht an Preiserhöhungen vorbei. Von der Tarifänderung werden nur die Haus-Haus-Entgelte erfasst. Die empfohlenen Nebengebühren und die Bedingungen für den Spediteursammelgutverkehr bleiben unverändert.
Stückguttransporte werden teurer
Die Transportkosten für Stückgut werden ab dem 1. Februar deutlich steigen.