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Studie zeigt Potenzial der Binnenschifffahrt

Auch im Containerbereich sehen die Projektpartner Verlagerungspotenzial (Symbolbild)
© Foto: Contargo

Das nord- und nordostdeutsche Binnenwasserstraßennetz bietet laut einer Studie speziell im Massengutbereich bedeutende Verlagerungspotenziale.

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Hamburg. Hafen Hamburg Marketing (HHM), das Bündnis Elbe-Seitenkanal (BESK) und die Elbe Allianz (EA) haben im Rahmen einer Studie die Potenziale des nord- und nordostdeutschen Binnenwasserstraßennetzes ermitteln lassen. Die Bedeutung der Binnenhäfen und der Binnenschifffahrt werde „kaum oder zu wenig wahrgenommen und muss deutlicher herausgestellt werden,“ so ein Ergebnis der Untersuchung. Es müsse deutlich gemacht werden, dass es „für die regionale Wirtschaft in den meisten Fällen keine Alternative zu den Binnenschiffsverkehren gibt“.

Die 14,4 Millionen Tonnen Güter, die derzeit per Binnenschiff im Seehafenhinterlandverkehr transportiert werden, könnten nicht über andere Verkehrsträger aufgefangen werden. Um den Transport per Binnenschiff in der Region sicherzustellen, müssten in den nächsten Jahren zahlreiche Instandsetzungsmaßnahmen an der Infrastruktur durchgeführt werden. „Die Studie zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial die Binnenschifffahrt in Norddeutschland hat. Allerdings müssen wir massiv in die Infrastruktur investieren und unsere Bauwerke sanieren oder neu bauen, um diese Potenziale nachhaltig zu heben,“ bestätigt Tobias Siewert, BESK.

Binnenschifffahrt mehr ins Bewusstsein rücken

Besonders im Massengutbereich seien die Verlagerungspotenziale sichtbar. In den Großraum Magdeburg/Braunschweig werden beispielsweise rund sechs Millionen Tonnen Eisenerz und 2,1 Millionen Tonnen Kohle via Hamburg per Bahn importiert. Auch im Containerverkehr sieht Stefan Kunze von HHM „großes Potenzial“.

Man müsse „die Binnenschifffahrt sowohl im Markt als auch in der Politik stärker ins Bewusstsein setzen“, betonten die Projektpartner. „Von einem Mehr an Binnenschifffahrt profitieren in der Region sowohl die Häfen als auch die verladende Wirtschaft,“ sagte Tobias Siewert abschließend. (tb)

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