Dubai/Vereinigte Arabische Emirate. Eine Anhebung der LKW-Maut auf einen Euro pro Kilometer hätte kaum messbare Verlagerungseffekte. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung TransCare, welche auf dem Kongress der Internationalen Road Transport Union (IRU) in Dubai vorgestellt wurde. Eine solche Vervielfachung der Straßennutzungsgebühr brächte demnach gerade 1,22 Prozent der transportierten Güter von der Straße auf die Schiene. Hubert Linssen, Leiter der IRU Delegation für der EU-Vertretung in Brüssel, sieht deshalb bestätigt, dass nur eine stärkere Ausrichtung des Schienengütertransports auf die Bedürfnisse der Kunden, zu mehr Verlagerung führen könnte. (sb)
Studie: Schiene profitiert nicht von Straßenmaut
Höhere LKW-Maut führt zu keinen nennenswerten Verkehrsverlagerungen