Hamburg. Für den Containerumschlag im Hamburger Hafen besteht nach einer neuen Studie weiterhin großes Wachstumspotenzial. Von heute rund zehn Millionen Standardcontainern (TEU) könnte der Umschlag bis 2025 auf etwa 31 Millionen TEU pro Jahr wachsen, teilte die Hamburger Hafenverwaltung (HPA) mit. Die Untersuchung stammt vom Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik sowie von Global Insight aus den USA. In Auftrag gegeben wurde sie von der HPA. Für 2015 werden im Hamburger Hafen bereits 18 Millionen TEU vorausgesagt. Wie viel von dem Potenzial tatsächlich realisiert werden könne, hänge stark von politischen Entscheidungen ab, sagte HPA-Geschäftsführer Jens Meier. Eine wichtige Voraussetzung sei, dass es innerhalb der Häfen keine Zugangsbeschränkungen oder Kapazitätsengpässe gebe. Für den Ausbau der vorhandenen Anlagen lägen bereits Pläne vor. „Wir streben einen Ausbau der Hinterlandanbindung und eine zunehmende Verlagerung des Containertransports auf die Schiene an“, sagte Meier. Über eine weitere Vertiefung der Elbe für Containerschiffe der neuen Generation als Voraussetzung für weiteres Wachstum des Hafens wird seit Jahren gestritten. Noch fehlt das Einverständnis des Landes Niedersachsen wegen Sorgen um die Sicherheit der Deiche. Umweltschützer protestieren gegen den Ausbau der Fahrrinne und haben bereits Klagen angekündigt. (dpa/pi)
Studie: Glänzende Wachstumschancen für Containerumschlag in Hamburg
Containerumschlag im Hamburger Hafen könnte sich bis 2025 auf etwa 31 Millionen TEU pro Jahr verdreifachen