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Streik gegen Lohnsenkung bei Metro Logistics

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte von Metro Logistics bis Samstagnachmittag zum Streik aufgerufen 
© Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Seit der Nacht zu Freitag streiken Beschäftigte des Logistikunternehmens im thüringischen Reichenbach. Sie wehren sich damit gegen drohende Lohneinbußen von bis zu 500 Euro.

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Reichenbach. Wegen des Streits um eine künftige Lohnabsenkung der Firma Metro Logistics streiken Beschäftigte seit der Nacht zu Freitag vor dem Unternehmen in Reichenbach. Laut Verdi-Sprecher Jörg Förster versammelten sich bis zum frühen Morgen bereits rund 80 Beschäftigte. Gerechnet wird demnach mit insgesamt etwa 150 Streikenden. „Der Wareneingang, sowie einige weitere Abteilungen des Betriebs liegen komplett lahm“, sagte Förster. Um größere Ansammlungen zu vermeiden, sollten sich neu ankommende Beschäftigte in eine Streikliste eintragen und wieder nach Hause gehen. Der Streik soll bis Samstagnachmittag andauern.

Hintergrund ist ein Streit über die zukünftige Bezahlung. Der Haustarifvertrag, in dem die Bezahlung auf dem Niveau des Großhandelstarifvertrages in Thüringen vereinbart war, sei Ende September gekündigt worden, heißt es von Verdi. Nun wolle das Unternehmen alle Beschäftigten nach dem Logistiktarifvertrag Thüringen bezahlen. „Das würde zu Lohneinbußen zwischen 200 und 500 Euro im Monat und zu einer Verlängerung der Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden pro Woche führen.“ Verdi fordert nun eine Festschreibung des bisherigen Besitzstandes. Vom Unternehmen gab es zunächst keine Reaktion.

Erst Mitte November hatte der bisherige Dienstleister von Metro bekannt gegeben, ab sofort als eigenständig operierendes Logistikunternehmen zu agieren. Die VerkehrsRundschau berichtete. (dpa/sn)

 

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