StBA: Weniger Güter auf der Schiene

03.09.2001 16:42 Uhr

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben die Eisenbahnen in Deutschland von Januar bis Juni 2001 1 Mill. t weniger Güter als im entsprechenden Vorjahreszeitraum transportiert.

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben die Eisenbahnen in Deutschland von Januar bis Juni 2001 mit 145,3 Mill. t ca. 1 Mill. t weniger Güter (-0,7 Prozent) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum transportiert. Die Beförderungsleistung - das Produkt aus Beförderungsmenge und Versandweite - erhöhte sich dagegen um 0,5 Prozent auf 37,7 Mrd. Tonnenkilometer; die aus der Beförderungsleistung abgeleitete mittlere Versandweite betrug 259 km (+1,2 Prozent). Der Gütertransport ist ausschließlich im Binnenverkehr (94,6 Mill. t) zurückgegangen (-2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2000). Die Transporte mit Auslandsbezug lagen dagegen im Plus: Der Güterversand in das Ausland erhöhte sich auf 21,5 Mill. t (+1,9 Prozent), das Empfangsvolumen aus dem Ausland auf 24,0 Mill. t (+1,8 Prozent) und der Durchgangsverkehr (5,3 Mill. t) nahm um 3,1 Prozent zu. Von den Eisenbahnen wurden im ersten Halbjahr 2001 erheblich mehr Halb- und Fertigerzeugnisse (11,9 Mill. t; +9,1 Prozent) transportiert, gefolgt von Mineralölerzeugnissen (12,3 Mill. t; +4,8 Prozent) sowie anderen Nahrungsmitteln (1,6 Mill. t; +4,3 %). An festen mineralischen Brennstoffen wurden 28,2 Mill. t transportiert, 2,7 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Rückläufig waren auch die Transporte von chemischen Erzeugnissen (10,7 Mill. t; -3,2 Prozent) und Düngemitteln (3,5 Mill. t; -7,5 Prozent). Die hohe Abnahme von 21,9 Prozent bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf 4,0 Mill. t ist zum Teil auf den überdurchschnittlichen Zuwachs im ersten Halbjahr 2000 (+32,0 Prozent gegenüber erstem Halbjahr 1999) zurückzuführen; bezogen auf das erste Halbjahr 1999 liegt hier das Ergebnis für das erste Halbjahr 2001 immer noch bei +3,1 Prozent. Die vollständige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.statistik-bund.de zu finden. (vr/dpa)

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