Die EU-Kommission genehmigte Ende Februar eine Anschubfinanzierung Bayerns für einen neuen Bahnfrachtdienst im Kombinierten Verkehr auf der Brennerstrecke zwischen München und Verona. Für den einjährigen Pilotbetrieb beträgt die Starthilfe 194.290 Euro. Durchgeführt wird der private Güterdienst per Schiene von "Lokomotion", einem gemeinsamen Unternehmen der deutschen Gesellschaft "Kombiverkehr" und des italienischen Verkehrsunternehmens "RTC". In einer Erklärung der EU-Kommission heißt es, das Projekt entspreche "in vollem Umfang" den Zielen des Verkehrsweißbuches. Es werde die Fahrzeiten der Züge "wesentlich" verkürzen, "zum Abbau der Verkehrsüberlastung beitragen und durch die Einrichtung multimodaler, auf den Güterverkehr ausgerichteter Korridore die Intermodalität fördern". (vr/dw)
Starthilfe für Kombi-Schiene München-Verona
Deutsch-italienisches Gemeinschaftsunternehmen dient der Verkehrsentlastung