-- Anzeige --

Start-up Trucksters bietet Routen nach Deutschland an

Bietet Straßentransporte durch Europa an, die weitaus schneller gehen sollen als gewohnt: die spanische Frachtplattform Trucksters
© Foto: Trucksters

Das spanische Start-up Trucksters mit seinem gleichnamigen Frachtdienst expandiert auf den deutschen Markt. Transporte auf internationalen Routen will Trucksters mit einem Zwischenstopp-Prinzip und mithilfe von KI-Software deutlich beschleunigen.


Datum:
03.12.2020
Autor:
Mareike Haus
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Madrid. Das spanische Start-up Trucksters will mit seinem Frachtdienst für internationale Transporte ab sofort auch Routen nach Deutschland anbieten. Unterstützt von APX, dem Early-Stage-Investor von Axel Springer und Porsche, haben sich die Gründer auf die Fahnen geschrieben, Lieferzeiten im Straßengüterfernverkehr erheblich zu verkürzen. Dies wolle man erreichen, indem Lkw kontinuierlich und ohne Pause auf der Straße bleiben.

Von Madrid nach Dortmund in 28 Stunden

Das realisiert Trucksters nach eigenen Angaben durch feste Routen und ein Zwischenstations-System: Ein Fahrer unter dem Dach der Truckster-Flotte soll demnach lediglich 4,5 Stunden fahren, bis er einen Zwischenposten erreicht, wo er den Lkw an einen anderen Fahrer abgibt. Als Beispielrechnung führt das Unternehmen die Strecke Madrid-Dortmund an: Hier dauere ein herkömmlicher Straßentransport mit zwei Fahrern 38 Stunden. Nach dem Trucksters-Prinzip werde die gleiche Strecke in 28 Stunden zurückgelegt – mit jeweils nur einem Fahrer im Cockpit. Gesteuert werde der Transport durch eine Software mit künstlicher Intelligenz. 

Für Trucksters hat dieses Transportmodell gleich mehrere Vorteile: Fahrer seien zu regulären Arbeitszeiten in relativer Nähe ihres Wohnortes unterwegs. Dadurch könnten sie zu Hause schlafen und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Gleichzeitig werde die Verkehrssicherheit erhöht, da die Fahrer ausgeruhter seien. 

Zwei Hauptrouten nach Deutschland

Operierte Trucksters bisher bereits im Mittelmeerraum, sollen nun internationale Korridore erschlossen werden. Die Frachttransporte von und nach Deutschland verkehren dem Unternehmen zufolge auf zwei unterschiedlichen Routen: Die Route „Levante“ umfasst die spanischen Mittelmeergebiete Valencia und Barcelona und führt über Belgien und die Niederlande nach Dortmund und in das Ruhrgebiet. Die Route „Zentral“ beginnt in Madrid und führt über Belgien und die Niederlande ebenfalls nach Dortmund.  

Das 2018 gegründete Start-up konnte bereits Kunden wie Bofrost, Kimberly Clark, SEUR oder ALPI gewinnen. Nach eigenen Angaben verzeichnete Trucksters in diesem Jahr bislang ein monatliches Wachstum von circa 40 Prozent. (mh)

 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.