Brüssel. Mit dem intermodalen Transportweg VIII von Italien in die Türkei wird jetzt der letzte von zehn gesamteuropäischen Verkehrskorridoren in Angriff genommen. Nach der in Brüssel signierten Vereinbarung führt die Trasse durch Albanien, Mazedonien, Bulgarien und Griechenland. Geplant ist ihre Anbindung an den Korridor IV. Er entsteht als Verkehrsweg von Deutschland in die Türkei mit dem Streckenverlauf Berlin-Nürnberg-Prag-Budapest-Constanza und dem Abzweig nach Thessaloniki und Istanbul. Die paneuropäischen Korridore wurden auf der dritten Gesamteuropäischen Verkehrskonferenz im Juni 1997 in Helsinki beschlossen. EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio würdigte das nunmehr letzte Projekt als "Brücke zu unseren Nachbarn". Es wirke "fördernd auf die Stabilisierung der Situation auf dem Balkan" und erleichtere die EU-Erweiterung und die Kooperation mit Osteuropa. (vr/dw)
Start für Verkehrsachse Italien-Türkei
Neuer Intermodaler Transportweg soll EU-Erweiterung erleichtern