Mannheim. Die Spediteure des Landes verlangen eine Stärkung des Logistikstandortes Baden-Württemberg. Ganz oben auf der Forderungsliste stehe der bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Land, sagte der Präsident des Verbandes Spedition und Logistik (VSL) Baden-Württemberg, Gerd-Jürgen Britsch, am Dienstag in Mannheim. Baden-Württemberg rangiere als bedeutendes Transitland bei der Versorgung mit Fernstraßen auf den hinteren Rängen. Daher könne es nicht länger hingenommen werden, dass von rund 52 Milliarden Euro verkehrsspezifischer Abgaben mehr als 30 Milliarden Euro zweckentfremdet im allgemeinen Bundeshaushalt verschwinden, sagte Britsch. Mit 170 Milliarden Euro Jahresumsatz und 2,5 Millionen Beschäftigten in Deutschland stehe die heimische Logistikbranche an dritter Stelle nach der Automobil- und Pharmabranche, gleichauf mit dem Maschinenbau, sagte der Verbandschef bei der VSL-Jahresmitgliederversammlung in Mannheim. (dpa/tz)
Spediteure fordern Stärkung des Logistikstandortes Baden-Württemberg
VSL-Präsident Britsch: Bedarfsgerechter Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Land notwendig – verkehrsspezifische Abgaben würden zweckentfremdet