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Spediteure fordern Ende der Bundesstraßensperrung

Im August entschied das Verwaltungsgericht in Ansbach, dass die Bundesstraße 25 bei Dinkelsbühl für LKW gesperrt bleibt

Verbände und die IHK fordern von der bayerischen Regierung, die Bundesstraßen wieder für LKW freizugeben


Datum:
24.09.2010
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Augsburg/München. Mehrere Spediteure und Transportunternehmen sowie die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) haben am Donnerstag Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) dazu aufgefordert, die Sperrung von Bundesstraßen für Lastwagen im Freistaat aufzuheben. Es sei nicht hinnehmbar, dass "das Land mit einem unübersehbaren Fleckenteppich von Durchfahrverboten und Ausnahmeregelungen überzogen" wird, schrieben die Präsidenten des Landesverbandes Bayerischer Spediteure, des Landesverbandes Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen und der IHK Schwaben in einem Brief an Seehofer.

Anfang August hatte das Verwaltungsgericht im mittelfränkischen Ansbach entschieden, dass die Bundesstraße 25 bei Dinkelsbühl für Lastwagen gesperrt bleibt. Es wies damit eine Klage von 14 Spediteuren und Logistikunternehmen aus Schwaben ab, die das Verbot kippen wollten. Das Gericht erkannte im LKW-Verkehr eine unzumutbare Lärmbelästigung für die Anwohner. Die Stadt Dinkelsbühl hatte argumentiert, dass die B25 vor allem für Mautausweich-Verkehr genutzt wird.

Die Sperrung bei Dinkelsbühl habe eine "gefährliche Signalwirkung", da sie weitere nach sich ziehen könnte, kritisierten die Spediteure und Transportunternehmen. So würden von 2011 an mindestens sechs Straßen zwischen der B 25 und der Autobahn 7 in Baden-Württemberg für LKW dicht gemacht. Diese Politik könne nicht im Sinne der Staatsregierung sein, da gerade das ehemals strukturschwache Nordschwaben als Wirtschaftsregion auf einen starken Straßengüterverkehr angewiesen sei. Bei der Standortsuche von produzierenden Unternehmen sei die Erreichbarkeit außerdem ein wesentlicher Faktor. (dpa)

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