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SPD: Regierung muss gegen Freibeuter Linie finden

Der Bremer SPD-Bundestagsabgeordete Uwe Beckmeyer
© Foto: Uwe Beckmeyer

Der Bremer Verkehrspolitiker Uwe Beckmeyer lehnt den Einsatz privater Söldner auf Frachter im Kampf gegen die Piraterie ab


Datum:
28.01.2011
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Berlin/Bremen. Der Bremer SPD-Bundestagsabgeordete Uwe Beckmeyer hat von der Bundesregierung eine gemeinsame Haltung im Kampf gegen die Piraterie gefordert. „Die Bundesregierung muss Farbe bekennen, ob sie den Reedern gegen die Piratenangriffe am Horn von Afrika helfen will", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Sozialdemokraten am Freitag nach einer Mitteilung.

Die deutschen Reeder hatten sich am Montag mit Vertretern von Gewerkschaften, Ministerien und dem Koordinator für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), getroffen. Dabei wurde deutlich, dass sie sich nur wenig Hoffnung auf einen besseren Schutz vor Piraten machen können. Kurz darauf wurde bekannt, dass Freibeuter erneut ein Schiff der Bremer Reederei Beluga gekapert haben. Nach dem Gespräch vom Montag erwarte die SPD nun Vorschläge der schwarz-gelben Regierung, sagte Beckmeyer.

„Eine Privatisierung staatlicher Kernaufgaben, wie sie derzeit ins Gespräch gebracht wird, lehnen wir als SPD ab", sagte der SPD-Politiker mit Blick auf Sicherheitskräfte an Bord der Schiffe.

Der Chef der Bremer Reederei Beluga, Niels Stolberg, forderte nach den erneuten Angriffen auf einen seiner Frachter ein solches Sicherheitssystem, bei dem qualifizierte Leute auf gefährdeten Handelsschiffen eingesetzt werden. (dpa) 

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