Nach Wochen anhaltenden, starken Smog Belastungen haben Mailand, Turin sowie etwa hundert weitere norditalienische Städte den Autoverkehr stark eingeschränkt. Diese Maßnahmen gelten so lange, bis die Belastung durch Kohlenmonoxyd und Staubpartikel wieder deutlich unter die zulässigen EU-Grenzwerte fällt. Von den Einschränkungen sind vorerst noch Autobahnen und Fernstraßen ausgenommen. Da der Lkw Verkehr im Stadtzentrum ohnehin streng reglementiert ist, hätten diese Massnahmen auf das Transportwesen derzeit noch keine starken Auswirkungen, erklärt Confetra Präsident Aldo Gatti auf eine Anfrage der Verkehrs-Rundschau. Man überlege sich allerdings Alternativen, falls die Fahrverbote ausgeweitet werden sollten. Derzeit dürfen täglich nur abwechselnd Fahrzeuge mit geraden oder ungeraden Kennzeichen-Nummern zirkulieren. Dabei gilt folgende Regelung: An Tagen mit gerader Zahl darf nur mit Fahrzeugen gefahren werden, deren Kennzeichen ebenfalls eine gerade Endzahl hat, an ungeraden Tagen nur Fahrzeuge mit ungerader Endzahl. Pkw ohne Kat dürfen während des Verbots in den betroffenen Innenstadtbereichen grundsätzlich überhaupt nicht fahren. (vr/im)
Smogalarm in Norditalien
LKW-Verkehr von Reglementierungen nicht betroffen