Dazu werden handyartige Module an dem Gut befestigt, die über GSM (Global System for Mobile Communication) und GPRS (General Packet Radio Service) an einen Zentralrechner angebunden sind. Licht- und Bewegungssensoren melden in bestimmten Zeitabständen die Position des Guts an den zentralen Rechner. So können Administratoren jederzeit den Standort in einer Landkarte über das Internet einsehen. Entfernt sich ein gesichertes Paket von seiner geplanten Route oder wird zum falschen Zeitpunkt geöffnet, löst das Modul einen Alarm aus. In gleicher Weise kann das Modul auch stationäre Gegenstände überwachen. Die beiden eingesetzten Übertragungstechniken GSM und GPRS haben gegenüber GPS-Systemen den Vorteil, dass sie auch ohne Sichtkontakt zu einem Satelliten funktionieren, beispielsweise in Gebäuden oder Lieferfahrzeugen. Außerdem haben die Module laut Hersteller etwa die siebenfache Betriebsdauer eines GPS-Moduls.
Siemens sichert Güter per Mobilfunk
Mit "m.traction" bietet Siemens Information and Communication Mobile in Zusammenarbeit mit Netzbetreibern eine Möglichkeit, Güter beim Transport mit Hilfe von Mobilfunk zu verfolgen.