"Wir arbeiten unser Aktionsprogramm Operation 2003 Punkt für Punkt ab und verfolgten trotz des schwierigen vierten Quartals und der extrem schlechten Marktbedingungen unsere Ergebnisziele." Eine genau Prognose blieb der Vorstand aber schuldig. Das Programm trägt bereits erste Früchte. Das Konzernergebnis im dritten Quartal beträgt 725 Millionen Euro. Im Vorjahrszeitraum fiel noch ein Verlust von 705 Millionen Euro an. Eine ähnlich deutliche Wende verzeichnet der Technologiekonzern auch beim operativen Ergebnis (Ebit). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern drehte im gleichen Zeitraum von minus 479 Millionen Euro auf einen Ertrag von 892 Millionen Euro. Und das trotz eines um vier Prozent auf 25,5 Milliarden Euro gesunkenen Umsatzes. Im IT-Dienstleistungsbereich Siemens Business Services rechnet der Konzern mit einem weiteren Rückgang des Geschäfts und kündigt für die kommenden Quartale weiter Kapazitätsanpassungen an. Vor allem auf den Bezug externer Leistungen solle verzichtet werden . Der Bereich Logistikautomatisation, Siemens Dematic, ist weiter mit der Integration des Dematic-Geschäfts beschäftigt. Er konnte das operative Ergebnis aber auf zwölf Millionen Euro verbessern. Im vergleichbaren Vorjahresquartal gab es noch einen operativen Verlust von 102 Millionen Euro.
Siemens macht keinen Mut
Das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 werde nicht so gut wie das Dritte, so Siemens-Vorstandschef Heinrich von Pierer bei der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen.