Sektkellerei Henkell modernisiert automatische Be- und Entladesysteme

01.04.2009 17:55 Uhr

Für den Shuttle-Verkehr zwischen Stammsitz Biebrich und Logistikzentrum Mainz Kastel nutzt die Sektkellerei Henkell automatische Be- und Entladesysteme, die derzeit von Westfalia modernisiert werden

Für den Shuttle-Verkehr zwischen Stammsitz Biebrich und Logistikzentrum Mainz Kastel nutzt die Sektkellerei Henkell automatische Be- und Entladesysteme, die derzeit von Westfalia modernisiert werden. Henkell könne dadurch LKW-Verkehr reduzieren, heißt es in einer Mitteilung. Henkell nutzt in der Produktions- und Lagerlogistik stationäre und mobile Be- und Entladesysteme. Fördertechnik vernetzt sie mit Produktion und Lager und schließt so den automatischen Materialfluss. „Die Automatisierung an der Rampe hat den Warenfluss zwischen Biebrich und Mainz Kastel deutlich beschleunigt. Im Gegensatz zum Stapler-Umschlag befüllen die Systeme die Trailer in wenigen Minuten“, erläutert Jörg Wambach, Projektleiter Technische Anlagenplanung bei Henkell. Den Shuttle erledigen eigene LKW, die an der Rampe andocken. Die stationären automatischen Verladebahnen sind auch Produktionspuffer. Henkell kann die Bahnen mit mehreren LKW gleichzeitig entsorgen. Aus der Produktion können Paletten auf den einzelnen Bahnen gebinderein ausgelagert werden. So schafft man im Trailer durch Formschluss bessere Ladungssicherung als bei Gebinden unterschiedlicher Höhe. „Durch automatische Verladung entfallen auch Stapler-Wartezeiten auf LKW. Die Technik ermöglicht sequenzgenaue Anlieferung und ersetzt große Puffer- und Bereitstellzonen. Verlade-Mitarbeiter werden effizient eingesetzt“, so Reinhold Wiedenmann, Westfalia-Projektverantwortlicher. Automatiksysteme würden zudem Beschädigungen von Flaschenware durch Stapler vermeiden. Westfalia hat in Biebrich eine zusätzliche automatische Beladebahn mit stationärem „Speedloader“ installiert sowie im Kasteler Lager eine alte automatische Entladebahn durch einen Speedloader ersetzt. „Unser neues Beladesystem besitzt eine Zertifizierung zur Ladesicherung und ermöglicht bessere Raumnutzung“, so Wambach. Westfalia ersetzte auch zwei Trailer durch mobile „Gurtband-Speedloader“. „Die neuen Trailer bieten größere Flexibilität und können auch manuell be- und entladen werden. Flexibilität und Ladesicherung waren wichtige Gründe für die Technologie“, so Wiedenmann. (sv)

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