BERN. Tempo-30-Zonen werden in der Schweiz auch künftig eine Ausnahme bilden. Die Volksinitiative des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), die eine generelle Einführung von Tempo 30 innerorts verlangte, ist am 4. März vom Schweizer Volk mit 79,7 Prozent Neinstimmen abgelehnt worden. Damit ist der VCS zum zweitenmal innerhalb eines Jahres (vor Jahresfrist war es die so genannte "Verkehrshalbierungs-Initiative) mit einer Verkehrsinitiative gescheitert. Erfreut über das Ergebnis zeigten sich die übrigen Verkehrsverbände, die sich im Vorfeld unisono gegen diese Initiative ausgesprochen hatten. Den Grund für die klare Ablehnung sehen die Gegner darin, dass das Schweizer Volk Utopien ablehne und eine realistische, sachbezogene Verkehrspolitik wünsche. (vr/hrk)
Schweiz: Tempo-30-Initiative abgelehnt
Fast 80 Prozent der Schweizer stimmten mit Nein.