Deutsche 40t-Lkw können ab nächstem Jahr in der Schweiz fahren – wenn auch in begrenzter Menge. Die Kontingente für alle EU-Länder sind jetzt beschlossene Sache, da das Europäische Parlament jetzt in Straßburg den Vorschlag des EU-Ministerrates gebilligt hat. Die Quotenverordnung für den Bilateral- und Transitverkehr von EU-Vierzigtonnern regelt die Verteilung der für jeweils 2001 und 2002 anstehenden 300.000 EU-Genehmigungen auf die Unionsländer. Davon bekommt Deutschland mit einem Viertel den höchsten Anteil, womit für nächstes Jahr 75.000 Genehmigungen sicher sind. Es folgen Italien mit 24 Prozent (72.000 Genehmigungen), Frankreich mit 15 Prozent (45.000) und Konkurrent Niederlande mit 8,9 Prozent (26.700). Aufgeteilt wurde auch das EU-Kontingent von jährlich 220.000 Genehmigungen für Leer- und Leichtfahrten der Jahre 2001 bis 2004. Danach erhält Italien 93.012 Genehmigungen vor Deutschland mit 50.612, den Niederlanden mit 21.517 und Frankreich mit 16.126. Eine Genehmigung berechtigt zu zwei Übertritten der schweizerischen Grenze. Damit reicht für eine Fahrt in die Schweiz und zurück eine Genehmigung, während für einen Schweiz-Transit nach Italien und retour zwei Genehmigungen erforderlich sind. Die Kontingente für das Jahr 2002 sollen nach den Erfahrungen von 2001 überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. (vr/dw)
Schweiz-Quoten für Vierzigtonner beschlossen
Aufgeteilt wurde auch das EU-Kontingent für Leer- und Leichtfahrten