-- Anzeige --

Schulze schlägt Klimaschutzverträge mit Unternehmen vor

Bundesumweltministerin Schulze kann sich Klimaschutzverträge mit Unternehmen vorstellen
© Foto: Kay Nietfeld/dpa/picture-alliance

Im Rahmen von Klimaschutzverträgen soll der Staat höhere Betriebskosten übernehmen, die durch neue Klimaschutzmaßnahmen in den Unternehmen anfallen.


Datum:
20.05.2021
Autor:
Thomas Burgert
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Berlin. Um Unternehmen bei der Anpassung an die neuen Klimaziele zu unterstützen, will Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) mit der Industrie sogenannte Klimaschutzverträge schließen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums soll der Staat damit höhere Betriebskosten, die durch neue Klimaschutzmaßnahmen in den Unternehmen anfallen, übergangsweise ausgleichen. Über den Plan hatte zunächst die „Rheinische Post“ berichtet.

Diese staatliche Unterstützung könne etwa eine große Hilfe für Unternehmen sein, die viel Geld in den Einsatz von grünem Wasserstoff investieren, statt auf günstige fossile Rohstoffe zu setzen. So soll neuen Technologien der nötige Anschub zur Marktreife und zum massenhaften Einsatz gegeben werden. „Zielzahlen und Grenzwerte sind wichtig für die Umweltpolitik. Aber für die große Aufgabe, die vor uns liegt, brauchen wir mehr als das“, sagte Schulze am Donnerstag, 20. Mai. Die Klimaschutzverträge sollen Maßnahmen zur Einsparung von Treibhausgasen für Unternehmen attraktiver machen.

Pilotprogramm für Klimaschutzverträge soll entwickelt werden

Das Bundesumweltministerium entwickelt derzeit nach eigenen Angaben ein Pilotprogramm für Klimaschutzverträge für die Stahl-, Zement-, Kalk- und Ammoniakindustrie, das 2022 starten soll. In welcher Höhe und welchem Umfang Unternehmen gefördert werden sollen, ist aber noch offen.

An diesem Donnerstag geht eine Klima-Dialogreihe des Bundesumweltministeriums mit Unternehmen zu Ende. Dabei sollen insgesamt 80 Lösungswege für ein klimaneutrales Deutschland bis 2045 entwickelt worden sein. Die geplanten Klimaschutzverträge sind Teil der Vorschläge. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


ANMELDUNG ZUM SMS-NEWSLETTER

Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.