Bremen/Hamburg. Trotz voller Auftragsbücher blicken die deutschen Schiffbauer nur verhalten optimistisch auf 2005. "Das geringe Volumen der im März auslaufenden Schutzmaßnahmen gegen die Konkurrenz in Korea bereitet uns Sorgen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Schiffbau und Meerestechnik (VSM), Werner Lundt, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Getrübt werde die Stimmung am an sich guten Markt zudem durch den schwachen Dollarkurs sowie die stark gestiegenen Stahlpreise. "Weltweit ist die Nachfrage nach Schiffsneubauten so groß wie lange nicht mehr", sagt Lundt. Steigende Frachtraten und gute Prognosen für den Welthandel sorgen für steigende Umsätze der Werften: Nach 3,3 Milliarden Euro in 2004 verfügen sie schon heute für 2005 und 2006 über einen Auftragsbestand von 6,9 Milliarden Euro. (dpa)
Schiffsbau: Trotz Auftragsboom nur verhalten optimistisch
Steigende Frachtraten und gute Welthandelsprognosen / Konkurrenz aus Korea macht Sorgen