Schenker konnte im ersten Quartal 2002 sein Betriebsergebnis um neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessern. Trotz schwacher Konjunktur und niedriger Preise konnte der Logistikdienstleister im Bereich Landverkehr/Logistik nach eigenen Angaben ein Plus von 4,7 Prozent, im Bereich Luft- und Seefracht/Logistik einen Zuwachs von rund 15 Prozent erzielen. Bei den Landverkehren nahm das Sendungsvolumen trotz schwacher Nachfrage leicht zu. Zufriedenstellend entwickelten sich insbesondere die Märkte in Finnland, Russland, Polen und in der Ukraine. Die Luftfrachtexporte aus Europa entwickelten sich "sehr verhalten", eine steigende Tendenz zeigte sich in Asien. In der Seefracht erholten sich die Frachtraten dank Verringerung der Kapazitäten und steigendem Transportvolumen. Den Erfolg führt Schenkerchef Hakan Larsson neben Kostensenkungsprogrammen auf "gezielte Investitionen in unsere nationalen Distributionssysteme" zurück. Das Unternehmen baue dadurch seine "Kompetenz und Leistungsfähigkeit als Netzwerkbetreiber und als integrierter Logistikdienstleister weiter aus." (vr/jk)
Schenker 9 Prozent über Vorjahreswert
Osteuropäische Märkte besonders stark