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SBB steigert Konzernergebnis

Gütersparte der Schweizer Bundesbahnen bekommt Wirtschaftskrise massiv zu spüren
© Foto: SBB Cargo

Schweizer Bundesbahnen meistern Krise durch Einstellungs- und Ausgabenstopp im ersten Halbjahr 2009


Datum:
10.09.2009
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Basel. Die SBB Schweizer Bundesbahnen SBB haben ihr Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2009 gegenüber der Vorjahresperiode dank Sondereffekten um 26,8 Prozent auf 132,8 Millionen Schweizer Franken (rund 87,5 Millionen Euro) gesteigert. Nach Unternehmensangaben vom Donnerstag konnte der konjunkturell bedingte Einbruch der Transportnachfrage im Güterverkehr finanziell teilweise aufgefangen werden. Im Gegensatz zum Personenverkehr, der laut SBB gesteigerte Segmentergebnisse aufweist, bekommt die Gütersparte den harten Gegenwind der Wirtschaftskrise massiv zu spüren. Wie alle Güterbahnen Europas verzeichnete auch SBB Cargo im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Einbruch des Transportvolumens: Nach Unternehmensangaben sank die Verkehrsleistung im ersten Halbjahr 2009 um 16,6 Prozent auf rund 5500 Millionen Nettotonnenkilometer. Das Ergebnis der Gütersparte brach im gleichen Zeitraum um fast 200 Prozent auf minus 24,4 Millionen Schweizer Franken (2008: - 8, 2 Millionen Schweizer Franken) ein. ,„Dank früh eingeleiteter effektiver Maßnahmen konnten die Auswirkungen der Krise in Grenzen gehalten werden, insbesondere auch im Vergleich zu den Mitbewerbern“, beteuerte Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo. Neben einem differenzierten Einstellungs- und Ausgabenstopp habe die Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen in Höhe von 16 Millionen Schweizer Franken das Ergebnis der Frachtsparte noch gerettet. Nach eigenen Angaben hat die SBB Cargo ihre Transportkapazitäten im Transit- und Binnenverkehr rasch an die gesunkene Nachfrage angepasst. Insgesamt sanken die Verkehrserträge demnach um 16,2 Prozent auf 435 Millionen Schweizer Franken (286,5 Millionen Euro). Besonders bei den Stahl- und Metalltransporten, aber auch in der Holz-, Papier- sowie Chemiebranche sei die Nachfrage deutlich eingebrochen. Der Rückgang im Transitverkehr betrug 23 Prozent, während er sich im Binnenverkehr auf ein Minus von fünf Prozent belief. (ag)

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