"SAP Collaborative Master Data Management" (SAP CMDM) sammelt Daten aus unterschiedlichen Systemen und Anwendungen und integriert sie in eine einheitliche Struktur. Daraus ergeben sich drei zentrale Anwendungsbereiche: SAP CMDM filtert Daten, vermeidet Doubletten und hält Daten konsistent. Zweitens verteilt es Daten in andere Systeme und hilft so Konzernprozesse zu integrieren. Drittens erleichtert die neue Anwendung die Stammdatenpflege, da logisch zusammengehörende Objekte automatisch geändert werden. So soll diese neue Lösung laut Claus Heinrich, Vorstandsmitglied bei SAP, Anwendern helfen, den Pflegeaufwand für Unternehmensdaten zu reduzieren und Prozesse zu beschleunigen. Bei dem Projekt unterstützen unter anderem der Chemiekonzern Dow Chemicals und das Telekommunikationsunternehmen Nokia das Walldorfer Softwarehaus. SAP CMDM basiert auf der mySAP-Technologie, einer offenen, standardbasierten Web-Service-infrastruktur, die in heterogenen IT-Umgebungen Anwender, Daten und Prozesse aufeinander abstimmt. Diese neue Lösung sei nach Unternehmensaussage nicht an den Einsatz anderer SAP-Anwendungen gebunden und werde im dritten Quartal 2003 auf den Markt kommen.
Sapphire 2002: Stammdatenpflege über IT-System-Grenzen hinweg
Im Rahmen der diesjährigen Konferenz Sapphire in Lissabon kündigte SAP ein Entwicklungsprojekt zur Vereinheitlichung und dem Management von Stammdaten in verschiedenen IT-Systemen an.