SAP greift nach SAF

21.07.2009 10:00 Uhr

Der Softwarekonzern SAP plant den Erwerb aller Aktien der in Tägerwilen, Schweiz, ansässigen Softwarefirma SAF Simulation, Analysis and Forecasting

Walldorf (Deutschland) / Tägerwilen (Schweiz). Der Softwarekonzern SAP plant den Erwerb aller Aktien der in Tägerwilen, Schweiz, ansässigen Softwarefirma SAF Simulation, Analysis and Forecasting. Das Unternehmen ist spezialisiert auf automatische Prognose- und Bestellsysteme für Handel, Logistik und Industrie. SAP AG will mit der Übernahme ihr bestehendes Lösungsspektrum für Planungs-, Prognose- und automatisierte Bestellprozesse für Handelsunternehmen ausbauen. Beide Unternehmen arbeiten bereits auf Basis einer Originalhersteller-Partnerschaft erfolgreich zusammen. Zurzeit besitzt SAP keine Aktien der SAF. Den SAF-Aktionären will SAP ein Übernahmeangebot zu 11,50 Euro je Inhaberaktie vorlegen. Das entspricht einer Prämie von 9,5 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs (10,50 Euro) der SAF-Aktie am 17. Juli 2009 und von 33,9 Prozent auf den volumengewichteten Xetra-Durchschnittskurs der SAF-Aktie an der Frankfurter Börse in den vergangenen drei Monaten (8,59 Euro). Das Übernahmeangebot soll unter dem Vorbehalt einer Mindestannahmequote von 50 Prozent zuzüglich einer Aktie und der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden stehen. Die beiden Hauptaktionäre der SAF, die gemeinsam rund 38 Prozent der SAF-Aktien halten, haben sich gegenüber der SAP bereit erklärt, das Angebot anzunehmen. SAF bietet drei Kernprodukte an: „SuperStore“ und „SuperWarehouse“ automatisieren die Warennachschubplanung im Handel. „SuperForecast“ ermöglicht die prognosegestützte Planung und richtet sich an Unternehmen aller Branchen. (sv)

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