Salzburg. Die österreichische Quehenberger Logistics Gruppe mit Hauptsitz in Straßwalchen hat nach dreieinhalb Jahren Ende 2012 die Umstrukturierung erfolgreich abgeschlossen und einen leichten Gewinn – nach einer schwarzen Null in 2011 – erwirtschaftet. Der Fuhrpark wurde um 100 LKW reduziert, gleichzeitig wurden 70 Millionen Euro in neues Equipment und neue Standorte investiert, erklärte Miteigentümer und Geschäftsführer Christian Fürstaller in Salzburg.
Das Unternehmen hat in Russland drei Großprojekte im Wert von 20 Millionen Euro an Land gezogen und die Mehrheit am Expressdienstleister X1 Express übernommen, der als ergänzender Dienstleister im Stückgutverkehr von Quehenberger Logistics in Österreich, Ungarn und in der Slowakei agiert. Verhalten optimistisch zeigt sich Fürstaller über die Überkapazitäten auf dem Speditionsmarkt und den damit verbundenen Preisdruck, sofern die Konjunktur im laufenden Jahr nicht wieder anzieht. Für 2013 wird mit einem Umsatzzuwachs von drei Prozent gerechnet; 2012 lag der Umsatz bei 401 Millionen Euro. (mf)