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Säcke im Curtainside-Auflieger: Hamburger Hafenbetriebe erstellen Verladeanweisung

Auch bei Jutesäcken kommt es auf die richtige Ladungssicheruung an
© Foto: Eckhard-Herbert Arndt

TÜV Nord erstellte für Quartiersleute in Hamburg und Bremen eine Studie zur optimalen Ladungssicherung von Jute- und Sisalsäcken in Aufliegern - Mit Download


Datum:
19.08.2009
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Hamburg. Sie sind in der Transport- und Logistik-Wirtschaft nicht mehr wegzudenken: der Curtainside-Auflieger. Dass diese Trailer auch ihre Schattenseiten haben, haben die in dem Verein Hamburger Quartiersleute von 1886 zusammengeschlossenen Firmen in den zurückliegenden Monaten wiederholt erfahren müssen, wenn es darum ging Sackware sicher zu verladen. Vor allem Säcke aus Sisal und Jute, die zum Beispiel für Massenprodukte wie Kaffee, Kakao oder Gewürze üblich sind, passen nicht auf jeden Curtainsider-Typ. „Es kam in den vergangenen Monaten wiederholt zu Konflikten zwischen den Transportketten-Beteiligten beim wichtigen Thema „richtige Ladungssicherung“ und „geeignetes Fahrzeug“, berichtete Michael Bruhns, Vorsitzender des Vereins Hamburger Quartiersleute. Aus dieser „Verunsicherung“ zogen der Hamburger Verein und sein Pendant aus Bremen, die Warehouskeepers´ Association of Bremen, sowie eine Reihe weiterer, nicht vereinsgebundener Firmen vor einigen Monaten die Konsequenzen. Sie gaben beim TÜV Nord Mobilität ein Fachgutachten zur optimalen Ladungssicherung zu Sackware in Auftrag. Das Ergebnis ist eine leicht verständliche, gut aufgebaute „Verladeanweisung“ für alle gängigen Verladeformen von Sackware auf den Gardinen-Trailern. „Im Ergebnis kann grundsätzlich ein verkehrssicherer Transport von loser Sackware garantiert werden, wenn eine entsprechende Verladeanweisung befolgt wird“, sagte Bastian Bierhoff, von der Fachgruppe Ladungssicherung beim TÜV Nord Mobilität und Autor der Studie. Hafen-Unternehmer Michaek Bruhns hofft, dass diese „Verladeanweisung“ einen wesentlichen Beitrag für ein Mehr an Sicherheit beim Transport von Sackware auf Curtain-Sidern leisten wird. Zudem drängt er namens seines Verbandes darauf, dass die verladende und transportierende Wirtschaft künftig nur noch Trailer einsetzt, die der Norm DIN EN 12 642 Code XL entsprechen. Vertreter der Hamburger Polizei, die bei der Vorstellung der Verladeanweisung anwesend waren, begrüßten das neue Dokument. „Wir haben damit eine wertvolle Handreichung für unsere Kontrolltätigkeit“, sagte Polizeioberkommissar Claus Orth von der Verkehrssstaffel Süd der VerkehrsRundschau. Die Studie und die darin enthaltene Verladeanweisung kann beim Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V., dem Dachverband aller Spezialgliederungen der Hamburger Hafenwirtschaft, angefordert werden. (eha) Die Verladeanweisungen allein finden Sie zum Download in der nachstehenden Box

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