Dresden/Halle. Sachsens Spediteure rechnen bis zum Sommer mit dem Wegfall von knapp einem Drittel der Branche. "Dann könnten bis zu 30 Prozent der Unternehmen nicht mehr am Markt sein", sagte Wieland Richter, Präsident des Landesverbandes des Sächsischen Verkehrsgewerbes, am Mittwoch dem Radiosender MDR INFO. "Das Gewerbe ist völlig ausgeblutet." In Sachsen gebe es schon erste Insolvenzen. Vor allem aus der Chemie- und Autoindustrie kämen immer weniger Aufträge, die Leerkilometer nähmen dagegen zu. Eine Senkung von Mineralölsteuer und Maut könne helfen. Beides koste jährlich pro Fahrzeug 47 000 Euro, fast ein Drittel des Jahresumsatzes eines Lkw. (dpa)
Sachsens Spediteure erwarten Unternehmenssterben
Der Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes rechnet bis zum Sommer mit einem Wegfall von bis zu 30 Prozent der Betriebe.