Regelmäßiger Schienengütertransport von China nach Italien

12.02.2019 13:45 Uhr

Von Chengdu in der Provinz Sichuan geht es direkt nach Melzo bei Mailand. Der Zug ist 18 Tage unterwegs.

Mailand. Ab sofort gibt es eine regelmäßige Schienenverbindung zwischen China und Italien. Von Chengdu (in der Provinz Sichuan) geht es direkt nach Melzo (Mailand) in Italien. Rund 10.000 Kilometer lang ist die Strecke, die auch durch Kasachstan, Russland, Weißrussland, Polen und Österreich führt. 18 Tage ist der Zug unterwegs. Der erste Zug des Unternehmens Far East Land Bridge (Felb), der 40 Container an Bord hat, ist bereits in China abgefahren und wird nun in Italien erwartet.

Erschwert wird die Reise aufgrund verschiedener Gleisspurbreiten in China, Russland und europäischen Ländern. Aus technischen Gründen müssen die Container zweimal abgeladen werden – und zwar an der Grenze Alashankou (China) und Dostyk (Russland) sowie Brest (Weißrussland) und Malaszewicze (Polen). Bei der Ankunft im italienischen Melzo werden rund 40 Prozent der Transportgüter auf andere Züge umverladen und dann zu ihren Destinationen weitertransportiert.

Der erste Zug von Italien nach China wird Mitte Februar starten – dann ebenfalls mit 40 Containern an Bord. Transportiert werden sollen in Zukunft nicht nur italienische Waren, sondern auch Waren aus Frankreich und der Schweiz. (nja)

 

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