Die EU-Kommission wird an den Verhandlungen über die Revision der Europäischen Konvention über den Schutz von Tieren beim internationalen Transport teilnehmen. Ein entsprechendes Mandat erteilte der Rat der EU-Agrarminister der EU-Behörde bei seiner Tagung am 23. Oktober in Luxemburg. Zur Bedingung für die Zustimmung der EU machte die Ministerrunde ein hohes Niveau des Tierschutzes beim Langstreckentransport außerhalb der EU-Grenzen. Das seit dem 20.2.1971 in Kraft befindliche Übereinkommen wird seit 1995 unter Vorsitz des Straßburger Europarates reformiert. Unterzeichnet wurde es von allen 15 EU-Staaten sowie von Polen, Tschechien, Rumänien, Russland, Norwegen, Island, Zypern, der Schweiz und der Türkei. Die EU ist keine Vertragspartei. Die Verhandlungen sollen im März nächsten Jahres mit der Annahme der neuen Regeln abgeschlossen werden. (vr/dw)
Reform des internationalen Tiertransports
Langstreckentransporte sollen auch außerhalb der EU geschützt werden