Mit betrieblichen Protestaktionen hat die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Tarif-Auseinandersetzung im hessischen Transport- und Verkehrsgewerbe eröffnet. Am Montag früh waren Arbeiter in Fulda, Fritzlar, Haiger, Bischofsheim und Frankfurt zu Protesten in ihren Betrieben aufgerufen, teilte die Gewerkschaft in Frankfurt mit. Ver.di fordert für die rund 40.000 Beschäftigten bei Speditionen, Logistikdienstleistern und Paketdiensten 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie eine deutliche Erhöhung der Urlaubs- und Weihnachtsgelder. Eine erste Verhandlungsrunde sei für den 30. April angesetzt. Verhandlungsführer Jürgen Bothner verlangte von den Arbeitgebern bereits vor dem ersten Treffen ein verhandlungsfähiges Angebot. (vr/dpa)
Protestaktionen im hessischen Transportgewerbe
Erste Gesprächsrunde soll am 30. April starten