Die Erhebung der seit Jahresbeginn fälligen neuen Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) ist nach Angaben der Schweizerischen Oberzolldirektion bisher"ohne größere Probleme" verlaufen. An den Grenzübergängen habe es keine nennenswerten Staus und Verzögerungen gegeben. Die von italienischer Seite angedrohten Blockaden gegen die Einführung der LSVA blieben bisher aus. Fahrer von EU-Lkw bekamen an der Grenze ein Ticket, das sie bei der Ausfahrt ausgefüllt den Beamten wieder abgeben mussten. Diese errechnen daraus die gefahrenen Kilometer und die Höhe der LSVA. Nicht ganz so reibungslos war die Einführung innerhalb der Schweiz. Nationalrat und Transportunternehmer Ulrich Giezendanner: "Ich habe ich den ersten Tagen bereits von zahlreichen Ausfällen der Geräte gehört, die zum Teil an der Grenze nicht automatisch ausschalteten, oder, wenn sie ausgeschaltet waren, sich im Ausland wieder einschalteten. Weiter bekam ich Meldung von bereits leeren Batterien, so dass man wohl kaum von einer problemlosen LSVA-Start sprechen kann". (vr/hrk)
Problemloser LSVA-Start an den Schweizer Grenzen
Schweizer Transporteure klagen aber über Schwierigkeiten mit den LSVA-Geräten