Das Umsatzwachstum von 13 Prozent auf knapp zehn Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist vor allem auf die erstmalige Konsolidierung des Kurier- Expressdienstleisters DHL International zurück zuführen. Dem entsprechend konnte der Anteil des Auslandsumsatzes von 31 auf 40 Prozent gesteigert werden. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebita) lag im ersten Quartal 2002 mit 785 Millionen Euro 6,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Jahresüberschuss ist, wie erwartet, insbesondere bedingt durch die normalisierte Steuerquote von nunmehr rund 40 Prozent auf 417 Millionen Euro gesunken. Als Grund für die Ergebnisentwicklung nennt der Bonner Konzern die schwierige Konjunkturlage, der sich der Konzern nicht entziehen könne. Hinzu kommen die Verluste der Tochter DHL, an der die Post 51 Prozent hält. Gleichzeitig äußerte sich Konzernchef Klaus Zumwinkel weiterhin skeptisch, das Ergebnis des vergangenen Jahres erreichen zu können: "Der weitere Geschäftsverlauf für den Gesamtkonzern hängt davon ab, wie schnell die Konjunktur in Europa, Asien und in den USA wieder anspringt."
Post startet verhalten ins neue Jahr
Mit steigenden Umsätzen und sinkenden operativen Ergebnis ist die Deutsche Post World Net ins laufende Jahr gestartet.