Berlin. Wie Unternehmensgründer und Aufsichtsratschef Bernhard Klapproth der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte, werde für dieses Jahr mit einem Umsatzsprung von rund 35,5 auf bis zu 50 Millionen Euro gerechnet. Mit den neuen Partnern, den Verlagen Axel Springer und Georg von Holtzbrinck will der Berliner Postdienstleister in den kommenden zwei Jahren rund zehn Millionen Euro in die Expansion investieren. Die Belegschaft solle von derzeit knapp 1000 Vollzeitstellen um "einige hundert" aufgestockt werden. "Derzeit prüfen wir alle nennenswerten Ballungszentren in Deutschland, wie wir dort aktiv werden können", sagte Klapproth. Zu den Gewinnerwartungen machte Klapproth keine Angaben. In der Branche werde von einer Umsatzrendite von 17 Prozent gesprochen, schrieb die Zeitung. Pin ist mit täglich bis zu 400.000 Sendungen zweitgrößter Briefbeförderer nach der Deutschen Post. Springer und Holtzbrinck hatten im Dezember vergangenen Jahres die Mehrheit an dem Berliner Unternehmen übernommen.
Post-Konkurrent Pin erwartet kräftiges Wachstum
Der Postdienstleister Pin will schon in diesem Jahr weiter wachsen und sich von einem regionalen zu einem nationalen Zustellunternehmen entwickeln.