Wiesbaden: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im ersten Quartal dieses Jahres auf einen Höchststand gestiegen. Mit 9747 Fällen erhöhte sich die Zahl der Schieflagen um 9,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit sei der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung erreicht. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer. Der Anstieg verlangsame sich etwas. So verzeichnen die Statistiker mit 3396 Fällen im März nur noch ein Plus von 6,2 Prozent. "Die Lage beruhigt sich etwas", erklärt ein Sprecher. (vr/awa)
Pleitewelle in deutschen Unternehmen hält an
Zweithöchster Wert seit der Wiedervereinigung