Der Umsatz sank um gut 20 Prozent auf 114 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich zum Vorjahr um 20 Prozent auf sieben Millionen Euro vor Restrukturierungskosten. Diese betrugen im ersten Halbjahr 2,2 Millionen Euro und sollen für das ganze Jahr 2002 auf 3,4 Millionen Euro steigen, sagt eine Unternehmenssprecherin. Durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen konnte im ersten Halbjahr die Produktivität auf 70 Prozent gesteigert werden, womit laut Unternehmen das Ziel erreicht ist und gehalten werden soll. Gleiches gilt für die Kosten für externe Berater. Sie wurden mit jetzt 7,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert. Bei den Overheadkosten strebt das Unternehmen eine Reduktion um jeweils ein Prozent des Umsatzes zum vorherigen Quartal an. Im ersten Halbjahr 2002 habe Plaut dieses Ziel mit einer Senkung von 42 Millionen Euro auf 31 Millionen Euro erreicht. Das Beratungsunternehmen sei zuversichtlich dieses Ziel auch in den kommenden Quartalen zu erreichen. Insgesamt senkte die Firma ihre Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2002 von 260 Millionen Euro auf 230 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge soll trotzdem höher als die bisher angenommene sein, nämlich 6,5 Prozent anstatt von sechs Prozent. Dies entspricht einem Ebitda von etwa 15 Millionen Euro.
Plaut: Margensteigerung trotz Umsatzrückgang
Das österreichische Beratungsunternehmen Plaut hat im ersten Halbjahr 2002 seinen Jahresfehlbetrag um 2,2 Millionen Euro auf 3,5 Millionen Euro verringert.