Nairobi/Athen. Somalische Seeräuber haben einen gekaperten Frachter einer griechischen Reederei wieder freigegeben. Die "Filitsa", die unter der Fahne der Marschallinseln fährt, war am 11. November 2009 rund 400 Seemeilen nordöstlich der Seychellen gekapert worden. Seitdem waren Schiff und Besatzung in Hobyo, einem der Piratenhäfen an der somalischen Küste, festgehalten worden. Wie der staatliche griechische Rundfunk am Dienstag weiter berichtete, hat die Reederei Lösegeld in unbekannter Höhe gezahlt. Andrew Mwangura vom ostafrikanischen Seefahrerprogramm berichtete, es habe auch nach der Zahlung des aus einem Hubschrauber abgeworfenen Lösegeldes zunächst noch Streit zwischen rivalisierenden Piratengruppen über die Freilassung des Schiffes gegeben. Nach Angaben der EU-Operation "Atalanta" sind die drei griechischen und 19 philippinischen Besatzungsmitglieder unversehrt. Die "Filitsa" steuert nun den kenianischen Hafen Mombasa an. (dpa)
Piraten geben gekaperten griechischen Frachter frei
Griechische Reederei: Lösegeldzahlung in unbekannter Höhe / Streit zwischen rivalisierenden Piratengruppen