Sprockhövel. Mit dem einen Zoll langen Radio-Frequency-Identification-Haftetikett lassen sich laut Hersteller Paxar auch kleinere Packungen und Artikel ausstatten, auf denen die bisher üblichen, oftmals fünfzehn Zentimeter langen RFID-Etiketten optisch stören würden. Das umgerechnet 2,54 Zentimeter messende Etikett mit integriertem RFID-Tag und Antenne kam in den USA Ende 2004 in der amerikanischen 915-Megahertz-Spezifikation auf den Markt. Seitdem war es etwa beim Einzelhandelskonzern Wal-Mart im Einsatz. Dieses Etikett hat Paxar nach eigenen Angaben entsprechend der europäischen 868-Megahertz-Spezifikation weiterentwickelt, der gemäß es ab sofort mit dem Philips "U-Code 1.19 Chip" lieferbar ist. Verarbeitet wird das neue Etikett mit dem "Paxar 9855 RFID". Der stationäre RFID-Barcodedrucker bedruckt die Etiketten wahlweise im Thermotransfer- oder Thermodirektverfahren und beschreibt die eingearbeiteten RFID-Tags. Das System prüft auch jedes Etikett auf seine Funktionsfähigkeit. In der Entwicklung des Ein-Zoll-Etiketts galt es laut Paxar sicherzustellen, dass die auf der Etikettenrolle weniger als zwei Zentimeter aneinander liegenden RFID-Einheiten sich nicht gegenseitig stören. Dies gelinge im Zusammenspiel mit dem Barcodedrucker "9855 RFID".
Paxar bringt kompaktes RFID-Haftetikett auf den Markt
Das neue RFID-Haftetikett im Ein-Zoll-Format ist nach der Bewährungsprobe in den USA jetzt auch in Europa erhältlich.