Ostösterreich erstickt im Straßenverkehr

05.12.2001 15:47 Uhr

8000 Lkw sollen täglich den Grenzübergang Nickelsdorf passieren

Eine Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) lässt erahnen, was auf die österreichische Ostregion in den nächsten zehn Jahren zukommt. Für Nickelsdorf, den wichtigsten ungarisch-österreichischen Grenzübergang, werden 8000 Lkw täglich prognostiziert. Heute sind es nur 2600 Schwerfahrzeuge. Ebenfalls verdreifachen dürfte sich das Güteraufkommen an der österreich-tschechischen Grenze. Diese Vorhersagen werden durch eine aktuelle Verkehrszählung auf der Wiener Stadtautobahn, wo Lokal- und Transitverkehrs zusammen kommen, bestätigt. Mit 210.987 Fahrzeugen pro Werktag oder plus 15 Prozent seit 1995 handelt es sich um die meist befahrene Straße im gesamten deutschsprachigen Raum. Dagegen nehmen sich rund 25.000 Fahrzeuge am Brenner geradezu bescheiden aus. Durch attraktive Angebote soll jetzt zumindest der Personenverkehr auf die Schiene verlagert werden, um auf den Straßen etwas Platz zu schaffen. (vr/rv)

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