Wien. Die österreichische Verkehrswirtschaft legte heute ein eindeutiges Bekenntnis zu nachhaltiger Mobilität ab. Schon bisher habe sie massiv in umweltfreundliche Technologien investiert, stellte Harald Bollmann, Vorsitzender der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, fest. Durch diese Maßnahmen sei es in den letzten 20 Jahren beispielsweise beim LKW gelungen, die Stickoxid- und Rußemissionen um 97,5 Prozent und den Treibstoffverbrauch um 30 Prozent zu senken. Von der kommenden österreichischen Regierung erwartet sich Bollmann eine Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge. Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei die Ökologisierung der LKW-Maut ab 2010. Nach den Vorstellungen der Verkehrswirtschaft sollte die Maut für Fahrzeuge der Euro-5-Klasse um ein Drittel gesenkt werden. Ebenso wünscht sich Bollmann eine Investitionsförderung für Schwerfahrzeuge der jüngsten Generation. Von ordnungspolitischen Lenkungsmaßnahmen hält er hingegen nichts. Zielführender sei es, eine Verlagerung beispielsweise auf die Schiene durch attraktive Angebote zu unterstützen. (rv)
Österreichische Transporteure setzen auf nachhaltige Mobilität
Branche fordert von der kommenden österreichischen Regierung eine Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge und geringere Mautsätze für Euro-5-LKW