Die nationale österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines ist im Geschäftsjahr 2001 in die roten Zahlen geflogen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe minus 89 Millionen Euro betragen, während im Jahr davor noch ein Plus von 83 Millionen Euro erreicht wurde, berichtete das Unternehmen am Donnerstag in Wien. Das Ergebnis vor Steuern habe minus 164 Millionen Euro nach plus 41 Millionen im Jahr davor ausgemacht. Vor diesem Hintergrund habe im Unternehmen "ein fundamentales Umdenken" begonnen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Vagn Soerensen. So seien die Kapazitäten um 17 Prozent gekürzt und die Personalkosten um 15 Prozent gesenkt worden. Außerdem werde das Unternehmen frühestens 2004 wieder Dividende zahlen. Angaben über die Aussichten im laufenden Jahr wurden zunächst nicht gemacht. (vr/dpa)
Österreichische Fluggesellschaft AUA mit negativer Bilanz
Unternehmen will Überkapazitäten abbauen und Personalkosten senken