Wien. Österreichs Staatsbahn ÖBB freut sich darüber, dass die Regierung grünes Licht gegeben hat für den weiteren Bahnausbau. Bis 2019 fließen in Österreich 13 Milliarden Euro in den bahnseitigen Infrastrukturausbau. Die ÖBB werden ihren Beitrag zur Konsolidierung des Staatsbudgets beitragen und 255 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren durch interne Rationalisierungen und Effizienzsteigerungen einsparen, kündigte ÖBB-Holding-Chef Christian Kern an. Der ÖBB-Konzern sitzt derzeit auf einem Schuldenberg von 21 Milliarden; diesem stehen Firmenwerte von 22 Milliarden Euro gegenüber. Das bisherige Bauprogramm zu dem die Instandhaltung des bestehenden Schienennetzes, die Modernisierung von Bahnhöfen und der Ausbau der großen Achsen im Westen, Süden und dem Brenner gehört, werde mit dem aktuellen Rahmenplan der Bundesregierung weiter kostenstabil und im vorgegebenen Zeitplan umgesetzt, so Kern. Lediglich der 4-gleisige Ausbau zwischen Marchtrenk und Wels auf der Weststrecke sowie der damit einhergehende Gleis-Umbau des Bahnhofes Wels wurden nach genauer Kosten-Nutzen-Evaluierung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Besonders erfreulich sei die Erhöhung der Finanzmittel für Sicherheit im Eisenbahnbereich wie beispielsweise für moderne Zugsicherungssysteme um rund 580 Millionen Euro. (mf)
Österreichische Bahnen wollen sparen
Bis 2019 fließen 13 Milliarden Euro in den bahnseitigen Infrastrukturausbau. Die ÖBB wollen in den nächsten zwei Jahren 255 Millionen Euro durch interne Rationalisierung einsparen.