Deutlich höher als in Deutschland dürfte die Lkw-Maut in Österreich ausfallen. Walter Hecke, Chef der Autobahngesellschaft Asfinag, wünscht sich einen Durchschnittssatz von 0,22 Euro. Für Schwer-Lkw würde das einen Kilometersatz von 25 Cent bedeuten. Nur unter dieser Voraussetzung könne seine Gesellschaft die Vorgabe erfüllen, ihren Schuldenberg in Höhe von sieben Milliarden Euro bis zum Jahr 2037 abzutragen. Unterstützung für ihre Forderung erhält die Asfinag vom Vorsitzenden des parlamentarischen Verkehrsausschusses Reinhard Firlinger (FPÖ). Tatsächlich über die Mauthöhe entscheiden wird Verkehrsministerin Monika Forstinger (FPÖ) voraussichtlich in einem Monat. Bis 8. Februar werden jene fünf Konsortien, die in die engere Wahl für den Bau und Betrieb des österreichischen Mautsystems gekommen sind, ihre Angebote vorlegen. Spätestens bei der anschließenden Auftragsvergabe sollte Klarheit über die Gebühren bestehen. (vr/rv)
Österreich: Teure Lkw-Maut in Sicht
Asfinag fordert für schwere Lkw einen Kilometersatz von 25 Cent