Die zur Stinnes-Gruppe gehörende Spedition Schenker Österreich erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 1,4 Milliarden Mark und lag damit um 23 Prozent über 1999. Der Bilanzgewinn kletterte um 19 Prozent auf 15 Millionen Mark. Besonders bemerkenswert ist daran, dass Umsatz und Gewinn stärker stiegen als die Zahl der Sendungen oder die abgefertigte Tonnage. Die Unternehmensleitung führt das auf eine deutliche Zunahme höherwertiger Dienstleistungen im neuen Wiener Schenker-Logistkcenter zurück.
Zufrieden ist man auch mit den von Wien aus geführten Landesgesellschaften in Osteuropa, die zusammen 260 Millionen Mark Umsatz (+ 35 Prozent) erzielten. Schenker-Vorstandsdirektor Elmar Wieland stellt sich auf härtere Rahmenbedingungen für das laufende Jahr ein. Vor allem die Übernahme der Speditionen Quehenberger und Welz durch die Thiel-Gruppe und der Verkauf von Schier, Otten & Co. an die ÖBB werde den Konkurrenzdruck erhöhen. (vr/rv)