Die österreichische Verkehrsministerin Monika Forstinger stellte jetzt ihren Generalverkehrsplan vor. Darin sind Investitionen in die Verkehrs-Infrastruktur von 45 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 vorgesehen. Zwei Drittel davon sollen der Bahn, ein Drittel dem Straßenbau zugute kommen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Details, die zunächst vorwiegend Verbesserungen auf der Donauachse und in Südösterreich vorsehen, setzte die Kritik an diesem jahrelang vorbereiteten Investitionsplan ein. Die Industrie und die ostösterreichischen Bundesländer weisen darauf hin, dass die Verbindungen in Richtung der neuen EU-Mitgliedstaaten viel zu spät in Angriff genommen würden. Sie treten deshalb für den raschen Neubau einer Bahnlinie im österreich-ungarischen Grenzgebiet ein. Auf andere Bahnprojekte, etwa die Umfahrung St. Pölten, könne man hingegen verzichten. Das würde auch die Finanzierung erleichtern, die ohnehin auf wackeligen Beinen stehe. (vr/rv)
Österreich: Investitionsschub für Infrastruktur
45 Milliarden Euro sollen bis zu Jahr 2030 investiert werden