Heidelberg/Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) fordert vom Bund ein auf zehn Jahre angelegtes „Nachholprogramm West“ für den Straßenbau. Nordrhein-Westfalen habe in den vergangenen 20 Jahren den Aufbau der Infrastruktur in Ostdeutschland solidarisch mitgetragen, sagte er am Donnerstag aus Anlass der Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg. Deshalb seien im Westen Investitionen vernachlässigt worden. Jetzt müsse kurzfristig mehr Geld fließen, „damit die Autofahrer in Nordrhein-Westfalen endlich aus dem Dauerstau herauskommen“, sagte Lienenkämper laut Mitteilung. Als dringende Vorhaben nannte Lienenkämper unter anderem den Ausbau der Autobahn 1 zwischen dem Kamener Kreuz und Osnabrück, die Erweiterung des Kölner Rings, mehrere Autobahnabschnitte im Ruhrgebiet sowie die A33 in Ostwestfalen. Zudem müssten mehrere Bundesstraßen dringend ausgebaut werden. (dpa)
NRW-Verkehrsminister fordert Aufbau West
Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) fordert vom Bund ein auf zehn Jahre angelegtes „Nachholprogramm West“ für den Straßenbau