München/Ulm. Die Noerpel-Gruppe plant den Bau eines Logistikzentrums im Raum München und will dafür voraussichtlich 50 Millionen Euro investieren. Auf einem knapp 90.000 Quadratmeter großen Grundstück soll ab dem zweiten Quartal nächsten Jahres eine Logistikanlage für die Lagerung von Gefahrstoffen und wassergefährdenden Produkten entstehen, teilte der Logistikdienstleister am Montag mit.
Dafür wird der Bau laut Noerpel nach neuesten Sicherheitsstandards entwickelt: Um zum Beispiel Boden und Grundwasser zu schützen, wird sogenannte WGK-Folie unter dem Estrich eingebracht. „Durch die hohen Sicherheitsstandards entstehen ideale Bedingungen für die Logistik rund um die Lagerung sensibler Produkte“, sagte Berthold Bernecker, Geschäftsführer bei Noerpel. „Gleichzeitig legen wir solche Immobilien aber so an, dass sie sich später an weitere kundenspezifische Anforderungen anpassen lassen.“
Mit dieser Spezialisierung soll das Logistikzentrum bei München bereits das zweite Warehouse mit einer überwiegenden Ausrichtung auf Gefahrstoffe und wassergefährdende Produkte werden. Bereits 2017 eröffnete Noerpel in Elsdorf zwischen Hamburg und Bremen eine 40.000 Quadratmeter große Immobilie, in der das Unternehmen Logistik und Value Added Services unter anderem für die BP Tochter Castrol abwickelt. (ag)